Ein “funtastisches” Wochenende – Bad Bellingen Rounds 3 & 4


Vergangenes Wochenende ging es zur dritten und vierten Runde der 2014er Golf4Fun Turnierserie nach Bad Bellingen.

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Nach einer, wie immer, sehr unterhaltsamen Anreise mit Steffen wurde direkt im Hotel nahe des Golfplatzes eingecheckt. Dank Noras Organisationstalent ging dies zügig und vollkommen ohne Probleme. Nach einer ausserplanmäßigen Dusche und einem kurzem Kleiderwechsel konnten wir dann auch relativ frühzeitig zum Golfplatz, wo wir schon von einigen bekannten Gesichtern freundlich begrüsst wurden und genügend Zeit hatten uns auf der Driving Range und dem Putting Green für die erste Runde auf den mit 156 Bunkern bestückten Golfkurs Quellenhof warm zu machen. Schnell noch ein Zielwasser auf der schön gestalteten Terrasse vorm Clubhaus nehmen und dann auf zum ersten Tee.

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Dort angekommen wurden wir von Nora, Dawn, Corinne und Irene mit aufbauenden Worten, Tees, Energieriegeln und Getränken versorgt. Kurz für ein Flight-Foto posieren und dann ging es auch schon zur Einweisung beim ersten Tee. Am ersten Loch durfte ich schon Bekanntschaft mit einem der 156 Bunker machen. Es stellte sich schnell heraus, dass meine beiden Flightpartner Geoff und Jay zwei lustige und entspannte Zeitgenossen waren, von denen ich mir vieles abschauen konnte. Die folgenden Löcher liefen eigentlich ganz gut und von den übrigen 155 Bunkern konnte ich mich “grösstenteils” fernhalten.

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Nach Loch 8 war für mich bereits schon mehr oder weniger Schluss… Eine Verletzung am Knie führte dazu, dass die nachfolgenden Löcher zur Qual wurden und an Punkte kaum noch zu denken war. Vielen Dank an dieser Stelle an meine Flightpartner, die so geduldig mit mir waren und immer einen lustigen oder aufmunternden Spruch auf Lager hatten. Am Ende der Runde konnte ich dann gerade einmal 17 Punkte verbuchen.

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Abends haben sich alle Teilnehmer der 21 Flights im Hotel zum gemeinsamen Essen und zur Siegerehrung eingefunden. Glückwunsch an alle Sieger zu den herausragenden Ergebnissen. Nachdem in gemütlicher Runde das ein oder andere alkoholische Getränk verzehrt wurde, ging es dann auf die Hotelzimmer, um Schlaf und vor allem Energie für den nächsten Tag zu sammeln. Es war wirklich ein schöner und entspannter Tag, bei dem wie immer der Spass im Vordergrund stand.

 Neuer Tag, neues Spiel

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Der nächste Tag begann für mich, wie der vorherige geendet hatte, mit Schmerzen in beiden Knien. Dank Daniel und Noras Unterstützung konnte ich dennoch an der vierten Runde der Golf4Fun Turnierserie auf dem Golfkurs Kappellenberg teilnehmen. Aufgrund meiner Verletzung war es mir erlaubt, mit einem Elektrocart teilzunehmen. Nach einer kurzen Einweisung durch Daniel konnte ich auch schon zum ersten Tee “cruisen”. Dort angekommen, warteten bereits Nora, Dawn, Corinne und Irene, um alle Teilnehmer mit ausreichend Tees, Wasser und Snacks zu versorgen.

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Anschliessend ging es wie gewohnt zum gemeinsamen Golf4Fun Flight-Foto und dann auch schon direkt auf den Kurs. Wieder einmal habe ich mit Richard und Andre zwei nette Filghtpartner erwischt, die mich bereits mit Ihren Abschlägen vom ersten Tee an beeindruckt haben (später sollte ich noch des öfteren ins Staunen geraten). Wie schon am Tag zuvor, hat die Runde für mich mit einer Nullnummer am ersten Loch begonnen, nachdem ich bereits die beiden ersten Schläge ins Aus befördert habe. Auch an diesem Tag wurde ich magisch vom Bunker des zweiten Lochs angezogen, der mich von der Grösse eher an einen spanischen Sandstrand erinnerte, zum Glück ohne angrenzendes Meer (das wartete dann bei Loch 8 auf uns).

 Die nachfolgenden Löcher liefen recht gut und ich musste mir ausnahmsweise mal keine Sorgen darum machen, dass mir die Bälle ausgehen. Mir kam der Kurs persönlich sehr schwierig vor, wenn es nicht sogar der schwierigste Kurs war, auf dem ich bis jetzt gespielt habe. Die starken Windböen machten das Ganze auch nicht gerade einfacher. Stellenweise wurde der Ball bis zu 30 Meter vom Wind abgedreht. Die grossflächigen Gefälle taten ihr übriges dazu, um den Nervenkitzel und die Herausforderung hoch zu halten. Auch das grosse Wasserhindernis, dass es direkt beim Abschlag von Loch 8 zu überwinden galt, war wahnsinnig spannend zu spielen. Glücklicherweise klappte es direkt beim ersten Versuch.

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Ein persönliches Highlight durfte ich auf den “back nine” verbuchen. Mein erster Birdie bei einem Turnier. Beflügelt von diesem Erlebnis liefen die weiteren Löcher fast von ganz alleine. Nach einem kurzem Zwischenstopp am Halfway-House ging es dann zur nächsten Herausforderung, der Longest Drive. Bei immer noch schwierigen Windverhältnissen gelang es meinen beiden Flightpartnern die zuvor gesetzten Markierungen von der Länge zu überschreiten. Ich habe mich mit einem mittig platzierten Schlag auf das Fairway begnügt.

Die letzten Löcher haben mit Ihren verschiedenen Doglegs noch einmal für viel Laune und Nervenkitzel gesorgt. Nach 18 wunderschön zu spielenden Löchern durfte ich satte 30 Punkte und somit mein bisher bestes Ergebnis verbuchen.

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Nach einem Handshake mit den Flightpartnern und einem kurzen Freudenausbruch meinerseits, ging es dann zum “19ten Loch”. Dort gab es Apero, Essen und natürlich die Siegerehrung.

 Es war wirklich ein “funtastisches” Wochenende. Ganz grossen Dank an Nora, die uns allen solch ein tolles Wochenende ermöglicht hat. Vielen Dank an Daniel, Nora, Dawn, Irene und Corinne, für die perfekte Organisation, Verpflegung und Unterstützung. Ebenfalls ein grosses Dankeschön an die Sponsoren, die uns so tolle Preise zur Verfügung gestellt haben. Grossen Dank auch an Steffen fürs Mitnehmen im “KT“ und die tollen Aufnahmen meiner Versuche mit den verletzten Knien die Hoteltreppe hoch zu kommen…

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Ich freue mich schon auf die nächste Runde und hoffe euch dort wiederzusehen. Bis dahin, viel Spass und gutes Spiel!

Seba Hallay, Hopeful Rabbit 2014